11 במאי 2009 Deutsch
Hallo!
Mein Name ist Joni und ich lade Dich ein mit mir die Traumreise eines Lebens zu machen.
Geplant ist am 1. Juni 2009 von Prudhoe Bay, dem nördlichsten Punkt Alaskas, abzufahren, mit dem Ziel Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt, eine Reise von 23,000 km, quer durch die drei Amerikas, vom Norden nach Süden bis zur Spitze von Südamerika. Solo mit dem Motorrad geht die Reise auf nicht leicht zugänglichen, unkonventionellen Pfaden. Reisedauer etwa sechs Monate.
Seit Januar 2008 in der Planung, nach vielen Unterredungen mit Ehefrau und Geschäftspartnern, geht’s endlich los.
Wer bin ich?
Ich bin Joni (kurz für Jonathan) Ben Shalom (Sohn des Friedens, auf Hebräisch), 59 Jahre alt, in Israel geboren, verheiratet mit Gali, Management Beraterin, und Vater von drei erstaunlichen Töchtern.
Meine Ausbildung ist in Planung, Illustration, Kunstmalerei; bin Dichter und Reklamefachmann. Bin immer noch aktiv im Reklamemedium, wo die Arbeit nie aufhört. Mein erster Band Gedichte ist kurz vor der Veröffentlichung. Als Kunstmaler hatte ich einige Ausstellungen. Als Illustrator gewann ich einige Preise. Seit 25 Jahren unterrichte ich kreative Planung, erst an der Betsalel Academy of Art in Jerusalem, und heutzutage am Sapir College Communication School in Sderot, Israel. Meinen Militärdienst in der IDF beendete ich mit dem Dienstgrad Major. Ich liebe sportliche Betätigung und bin seit 30 Jahren aktiver Sportler, Teilnehmer an duzenden von Langstreckenrennen, und 18 Marathonläufen, der letzte im Januar 2009. Ich paddle ein Seekajak, und war einer der ersten Israelis aktiv im Parasegelfliegen.
Während meinen 14 Jahren als Vermarkter und Reklamechef von Land Rover in Israel war ich einer der Hauptverantwortlichen in der Entwicklung der Motocrosskultur in Israel. I fahre seit Jahrzehnten Sport- und Geländemotorräder, und bin aktiver Geländefahrer in Israel. Ich war an der Planung und Ausführung von Motorradreisen in Israel und im Ausland beteiligt, für grosse Gruppen und solo. Ich fahre eine relativ schwere Maschine die sich auf schwierigen Pisten und auf grossen Entfernungen zuhause fühlt.
Warum?
Unbeteiligte Zuschauer denken vielleicht, dass ich verrückt bin. Vielleicht. Das kann aber auch meine Methode sein normal zu bleiben. Während meinen Reisen entdeckte ich, dass die Leute einen Biker mit anderen Augen ansehen. Sie heissen einen willkommen wie jemanden der aufnahmebedürftig ist, jemand der ein einfacheres Leben führt. Man wird als Mitmensch akzeptiert, als Umweltschützer und bescheidener Mitbürger. Das erlebte ich in den sogenannten Entwicklungsländern wie auch im Westen. Die ungewöhnliche Weise zu reisen öffnet die Herzen der Menschen. Mit einem Motorrad hat man Zugang zu den intimsten Ecken der Welt.
Während dieser Reise wird ein Traum wahr. Geschichte wird lebendig und erzählt. Ich versuche mein Versprechen zu halten, das ich mir auferlegte. Mein Leben steht zur Kritik, und es wird sich vielleicht zeigen, dass es besser ist zu versagen, als im Rickblick zu wissen, dass man es nie gewagt hat. Vielleicht ist diese die Reise um wenistens einen Traum zu verwirklichen der nicht alltäglich ist, etwas einmaliges, ein Manifest. Etwas das Hand und Fuss hat, das alle meine Talente und Fähigkeiten in Anspruch nimmt.
Wahrscheinlich ist meine Reise mehr eine interne Angelegenheit als eine Reise zu fremden Plätzen. Ich muss meine innerlichsten Eigenschaften entdecken. Ich bin nicht begütert, bescheiden ausgedrückt. Ich habe kein Reisebüdget, keinen Gehalt, oder jemand der mich im Büro vertritt. Ich erklärte einen „Stop!“, griff in einige Langzeitguthaben, erweiterte meinen Bankkredit, und machte mich auf den Weg. Vielleicht komme ich zu verbrannter Erde zurück, vielleicht auch nicht. Ich kann es nicht verhindern. Zum Glück habe ich eine Partnerin die diesen Drang versteht.
Ich plane die ganze Reise in einem Blog zu dokumentieren, der seit April 2009 im Internet existiert. Auch hier versuche ich unkonventionell vorzugehen. Neben den gebräuchlichen Bildern und Geschichten gibt es Zeichnungen, Gemälde und Gedichte. Ich versuche neue Methoden zu entwickeln, mit denen meine innere Entwicklung dargestellt wird, wer ich bin, und was mich dazu führt das Opfer für meinen unersättlichen Entdeckerdrang zu bringen.
Unterwegs
Am 12. Januar 2008, als ich meinen engsten Freunden und meiner Familie meinen Entschluss erklärte, sah ich den Schock in ihren Gesichtern und in ihren Aussprüchen. Doch bald klärten sich die gerunzelten Stirnen auf. Sie versuchten mir zu sagen, dass ich verrückt sei, aber aus irgend einem Grund wiederholten sich die gleichen ehrlichen Worte:…“Ich bin so neidig!“ gefolgt von „Nimm mich mit!“ und dann „Du verrückter Träumer, Ich liebe Dich!“ Diejenigen die nicht sofort reagierten warteten bis ich ausser hörweite war, rollten die Augen und sagten: „Mensch, was für ein Narr!“ Gewiss ist, dass niemand unbeteilgt blieb.
Bestimmt fragen sich viele Leser wie man alles liegen lassen kann und einfach abreisen. Eines ist sicher. Ohne meine Ehehälfte, die Liebe meines Lebens, die beste Freundin die sich ein Mann wünschen kann, wäre nichts passiert. In unserem Verhälnis gibt es einige fundamentale Begriffe, und einer der zentralsten ist „kein Traum soll unerfüllt bleiben.“ Immer werden wir untersuchen, vergleichen, versuchen. Oft können wir uns nicht einigen wie wir die Wirklichkeit interpretieren, aber nie werden Träume abgelehnt.
Bitte verfolge die Reise im Internet. Vielleicht verstehst Du meine Sprache nicht, da ich Hebräisch schreibe. Manchmal bitte ich meine Freunde, die diesen Text in viele Sprachen übersetzt haben, einige Kurzfassungen in Deiner Sprache zu verfassen. Inzwischen, geniesse die visuellen Elemente. Bilder, Videos, und Illustrationen, die mehr wert sind als tausend Worte. Und natürlich meine Fahrtenkarte, die so oft als möglich auf dem Laufenden gehalten wird. Etwaigen Antworten sehe ich gern entgegen, wenn möglich auf Englisch, aber andere Sprachen werden auch gern akzeptiert, und dementsprechend übersetzt.
Hab Dank für Deinen Besuch bei meinem Blog, und für Deine Hilfe mir zu beweisen (und meinen Sponsoren J), dass ich nicht der Einzige bin der ausserhalb der Box denkt. Vielleicht bist Du jetzt schon auf dem Weg Deine eigenen Träume zu verwirklichen.
Und wenn Du in Punkto des Namens neugierig bist: „Harpatka“ auf Hebräisch heisst „Abenteuer.“
Translation: Werner Bausenhart

















